00:00:00: Komm einfach rein ins kalte Wasser.
00:00:02: Ja, ich wollte nach den Fragen gucken.
00:00:04: Naja,
00:00:05: wieder den Satz, den du angefangen hast.
00:00:10: Das hast du uns aufgefallen.
00:00:12: Okay, ich würde mich nicht mit Laura Berndt schmecken, dir ist es aufgefallen.
00:00:15: Eigentlich auch nicht mir, mir hat es jemand gesagt.
00:00:18: Was hast du denn gesagt?
00:00:20: dass ich ganz oft Sätze anfange und die nicht weiterrede.
00:00:24: Aber es ist Zeitverschwendung manchmal.
00:00:25: Wenn der gegenüber weißt, worauf es hinausläuft, dann denk ich, ich brauche den Satz auch nicht mehr beenden.
00:00:30: Ich wollte eigentlich so gerade.
00:00:33: Ja, wenn es dann kommt.
00:00:34: Hast du eigentlich die Tabletten heute genommen?
00:00:36: Ja, hast
00:00:36: du.
00:00:37: Das merkt man auch.
00:00:38: Ich merke das.
00:00:39: Ich habe es auch direkt gemerkt.
00:00:41: Das ist einfach anders.
00:00:41: Das ist so krass.
00:00:42: Ja, vielleicht sollten wir ja für den Podcast den Podcast tag, wobei dann kann ich nicht mich so gut mit dir unterhalten.
00:00:49: Ja, mal gucken, wie es bei mir sein wird jetzt.
00:00:52: Also, ich hab heute keine genommen.
00:00:54: Ist ganz sprudelig bist du.
00:00:55: Ja, ne?
00:00:55: Ich bin einfach wirklich eine andere Person.
00:00:57: dann, oder?
00:00:58: Love it.
00:00:58: Oh, ich bin auch so direkt so... Ich bin so... Oh, lass heute ausgehen.
00:01:04: Oh mein Gott, lass betrinken.
00:01:06: Oh, guck mal, vielleicht kannst du da jemanden kennenlernen.
00:01:08: Richtig nice.
00:01:09: Oh, so, ne?
00:01:10: Lass mal dem fragen, ob der auch noch mitkommt, so irgendwie so eine ganz andere...
00:01:13: Ja, und nicht so, die Welt soll mich in Ruhr lassen.
00:01:16: Ich will so schnell wie wirklich wieder an meine Höhle.
00:01:17: Ja.
00:01:18: Meine Höhle,
00:01:20: meinen Kerker da.
00:01:22: Ich hab jetzt erzählt in der letzten Folge, dass ich ein Fahrverbot habe.
00:01:26: Das heißt, ich komm halt auch nicht weg.
00:01:27: Du hast
00:01:27: ein Fahrverbot und ich hab kein Auto.
00:01:29: Mein Auto wurde ja gestohlen.
00:01:31: Und ich komm nicht vor.
00:01:32: Wie sagen wir, unsere Freundschaft aufrecht erhalten.
00:01:34: Zum Glück
00:01:35: ist das Telefone.
00:01:36: Ja, wirklich.
00:01:37: Ich kann ja aber tatsächlich auch, dass deine Geschichte gestern gehört habt, dass du... Das
00:01:45: ist
00:01:45: so schwer, meine Haut zu sein, sich dann immer zurückzuhalten.
00:01:49: Du denkst so, Kaya, als ob du, als ob das dir neu ist, als ob man in ein Autohaus geht und dann kriegt man morgen das neue Auto.
00:01:56: Nee,
00:01:57: ist mir schon klar.
00:01:57: Ja,
00:01:58: da hättest du dich auch vor einem Monat kümmern können.
00:02:01: Der ist innerhalb von einer Woche gegeben.
00:02:03: Der hättest dir, das kann nicht sein, mit Zulassung und so.
00:02:07: Doch, ist es ja
00:02:07: zugelassen.
00:02:09: Es ist schon
00:02:10: zugelassen.
00:02:11: Er hat mir sogar gesagt, ich könnte, wenn ich den Vertrag jetzt unterschreibe, gibt das mir in drei Tagen, weil ich es als Leihwagen, dann ist ihm die Leasingrate, zahle ich halt vorher schon.
00:02:20: Aber das ist eher ungewöhnlich, dass ein Auto auch schon zugelassen ist und so.
00:02:24: Ja, man müsste es nur um, aber es gibt ja so Zulasser, die machen es so vor.
00:02:27: Aber oder schnell?
00:02:29: Naja.
00:02:30: Also auf jeden Fall, glaube ich, aber das war nicht das allerweste Angebot, was ich bekommen kann und deswegen schaue ich mich jetzt nochmal um.
00:02:37: Aber du hattest eigentlich einen ganzen Monat, also Auto ist ja schon seit einem Monat weg, da hättest du ja eigentlich auch schon drum kümmern können und auch schon entscheiden welches Auto du haben willst.
00:02:45: Ich hatte andere Sorgen.
00:02:47: Ja.
00:02:47: Okay, ich meine nur, ich bin da.
00:02:48: also, ich bin da eher dann so...
00:02:51: Ich habe auch mal ein paar mal ins Internet geguckt, aber ich bin überfordert von der Flut, von der Flut an Autos und... Möglichkeiten, dass ich gewinne einfach überfordert.
00:03:02: Und ich saß auch im Autohaus und war überfordert.
00:03:04: Das
00:03:04: ist so verrückt.
00:03:04: Sowas, das hab ich gar nicht.
00:03:07: Mir fällt es gar nicht schwer, dann eine Entscheidung zu treffen.
00:03:10: Und ich bereue die Entscheidung auch nicht.
00:03:11: Ich hinterfrag die dann auch gar nicht mehr.
00:03:13: Ja, deswegen
00:03:13: hätte ich auch einfach das gleiche noch mal genommen.
00:03:15: Aber weil wir so viele jetzt geschrieben haben, dass andere Autos auch andere Mütter haben auch schönesiert.
00:03:23: Ich
00:03:23: wollte auch daran gedacht.
00:03:24: Okay, was war da?
00:03:26: Was sagen die?
00:03:27: dass es einfach viel bessere Angebote gibt, dass ich auch nochmal Renome angucken soll und Opel der Grandland richtig geil ist und dass ich einfach mal auch zu Autohäusern gehen kann.
00:03:37: Hier sind ja auch in der Umgebung welche und man gucken kann, ob die nicht ein besseres Angebot für mich haben.
00:03:41: Aber das sind wir als Frau alleine, die einfach keine ... Weißt du, ich geh da hin und sag mir es wichtig, dass ich eine Lenkrad-Heizung hab und die Frontscheibe, dass die sich so der Schnee dann schnell schmilzt.
00:03:53: Nee, aber auch Verbraucher gehen ein paar Sachen, aber trotzdem ... So, es gibt so, ich war Finanzierung oder Leasing.
00:03:59: So, es gibt so viele Entscheidungen, die so komplikated sind.
00:04:01: Okay,
00:04:02: aber eine Frage habe ich.
00:04:03: Warum?
00:04:05: Also du weißt ja, dass ich auch schon einige Autos ausgesucht habe und so, ähm, ich habe viel ein Haar an meiner Lippe, das nervt, richtig skizzelt.
00:04:15: Warum?
00:04:17: Machst du es nicht mit mir?
00:04:18: Weil du deine Sorge, du warst in Haus, du machst da so viel, du kommst nicht vom Fleck, wärst du gestern mitgekommen.
00:04:23: Ich bin da mit einem Mais hingefahren.
00:04:27: Aber du könntest es wenigstens mit mir durchsprechen.
00:04:29: Ja.
00:04:29: Aber was ist das?
00:04:30: Hast du... Denkst du, du belastest mich damit?
00:04:34: Ich denke, du hast andere Sorgen.
00:04:36: Ich würde eigentlich lieber mich mit deinen Sorgen, solche Dinge.
00:04:39: Sag ich ehrlich.
00:04:40: Du bist herzlich willkommen bei dem Projekt Auto.
00:04:42: Ja, also wenn das für dich überfordert ist und das ist für mich voll die Leichtigkeit, das ist halt auch so...
00:04:46: Es war auch lustig, du warst ja bei meinem letzten, als wir Linette abgeholt haben dabei.
00:04:49: Ja, ich weiß,
00:04:51: ja.
00:04:51: Aber das, wie soll ich sagen... Für mich ist das gar kein Thema.
00:05:02: Ich finde es viel besser, wenn wir viel mehr in der Gesellschaft so wären, dass jeder hat seine Stärken und seine Schwächen und wenn wir jetzt viel mehr in Teams
00:05:11: packen würden.
00:05:12: Das meinte doch meine Therapeuten auch, dass es voll oft auch schön ist, Leute um Hilfe zu bitten, weil die Person, die helfen kann, weil sie irgendwelche Sachen besser kann.
00:05:21: Für die ist es was Schönes.
00:05:24: Voll!
00:05:25: Man hat ja selber was davon, wenn man hilft.
00:05:28: Hier sind richtig viele Haare in dem Mikrodesfingekitzett.
00:05:31: Also, ich bin da herzlich.
00:05:33: Ich bin da voll an deiner Seite, wenn du
00:05:35: willst.
00:05:35: Wir können das durchsprechen.
00:05:36: Kommst du nur nicht weg vom Fleck, aber...
00:05:38: Nein, aber wir können ja wenigstens so... Ich
00:05:39: mach dein Video voll, wenn ich im Autohaus bin.
00:05:42: Ja, erstmal besprechen wir, wenn das Mikrofon aus ist, was du so für Bedürfnisse hast und so, was dir wichtig ist.
00:05:49: Also, beheizbare Frontscheibe ist schon sehr krasser.
00:05:52: Also, es
00:05:52: ist Zeitung auch.
00:05:54: Sitzheizung, okay, Sitzheizung gibt es schon öfter, aber...
00:05:58: Ja, das war auch nun...
00:05:59: Ja, aber Lenkradheizung und beheizbare Sitzheizung gibt es gar nicht bei allen Modellen.
00:06:05: Also es bietet gar nicht jeder Hersteller so an.
00:06:08: Also z.B.
00:06:09: weiß ich gar nicht, ob Opel das anbietet.
00:06:11: Und wenn Opel das anbietet, dann nur in deren super duper mega Paket.
00:06:15: Das ist
00:06:16: nicht so eine standard
00:06:16: Ausstattung.
00:06:18: Genau, genau.
00:06:19: Also... Das ist schon nicht so einfach.
00:06:22: Und dann
00:06:22: ist auch die Frage, red ich mir nur ein, dass ich ein SUV brauche oder brauche ich wirklich einen?
00:06:27: Aber ich bin schon der Meinung, dass ich einen brauche.
00:06:29: Aber warum
00:06:30: solltest du keinen brauchen?
00:06:32: Wurde mir die Frage gestellt.
00:06:34: Von?
00:06:34: Jemandem.
00:06:35: Und warum solltest du keinen SUV brauchen?
00:06:38: Also wie
00:06:38: oft benutzt du das?
00:06:39: Da meine ich, naja, ich will ja einmal im Jahr nach Norwegen fahren.
00:06:42: Und also für die Reise, da brauch ich das Auto, war ja fast zu klein, weil wir so viel dabei haben.
00:06:46: Auf jeden Fall brauchst du ein SUV.
00:06:48: Und dann hat es halt
00:06:48: super, und dann so, ja, damit du im Hintergrund, so, deinen ganzen Hausstand im Kofferraum rumfahren kannst, weil der ist ja bei mir immer voll mit... Ja,
00:06:55: genau dafür
00:06:55: brauchst du es.
00:06:56: Genau dafür brauchst
00:06:56: du es.
00:06:56: Und du hast auch voll, oft richtig viele Kinder.
00:06:58: Ja, ich hab das auch gesagt.
00:06:59: Ganz ehrlich, dann sind dann Kindergeburtstage und so, wenn du dann so ein Auto hast und dann krach sind, die siehst
00:07:04: du hin.
00:07:04: Ja, aber die Plätze sind vier Plätze.
00:07:05: Also, man könnte ja, da passen schon dann noch vier Kinder rein.
00:07:08: Und auch mit dem Hund, den wir jetzt immer in der Leihhund... Aber
00:07:10: ganz ehrlich, SUVs... gar nicht so viel teurer jetzt, zwangsläufig jetzt.
00:07:14: Nein, ich finde
00:07:14: es auch einfach, ich finde es auch geil.
00:07:16: Viel besserer Fahrkomfort und, was ja mein Lieblingsding ist, oft viel sicherer.
00:07:22: Ja.
00:07:23: Also im Fall eines Unfalls bist du einfach ein bisschen besser ausgestattet, bist du nicht immer, ja kann man jetzt nicht partialisieren, aber du bist schon höher.
00:07:37: Und so das Merknautzone und so Sachen.
00:07:40: Wichtiges
00:07:41: Thema.
00:07:41: Und auf jeden Fall kriegt es einen Tracker, mein nächstes Auto.
00:07:45: Ja, crazy, ja.
00:07:47: Anderes Thema.
00:07:49: Du hast Fragen bekommen an uns?
00:07:51: Ich habe gar keine gestellt.
00:07:52: Ach
00:07:53: so.
00:07:54: Du wolltest mir irgendwas erzählen.
00:07:55: Nee, ich
00:07:55: wollte dir... Kai, ich wollte dir nichts erzählen.
00:07:59: Ich wollte, man jetzt ist es so, weil das kann ich jetzt so nicht sagen.
00:08:02: Ich wollte dir jetzt nicht das Thema so belangen muss.
00:08:04: Das kann ich jetzt nicht antworten auf die Sache, auf das Thema so.
00:08:07: Ich wollte dir was erzählen.
00:08:08: Ich habe zu dir gesagt.
00:08:12: Ich meinte, dass ich gar nicht will, dass der Podcast sich komplett nur um unser Leben und unser Alltag und sowas dreht, was wir gemacht haben, was wir fühlen, was wir denken, sondern dass wir auch über so Belanglosigkeiten.
00:08:26: Ja.
00:08:27: Und dann hatte ich das ... Kannst du mich
00:08:29: davon umdrehen?
00:08:30: Da ist die ganze grüne Licht, was mich
00:08:31: blendet.
00:08:32: Ja.
00:08:33: Nee, warst du ... Händunkel, guck mal, ich hab's auch extra weggemacht.
00:08:35: Ach so.
00:08:37: Kannst du umdrehen?
00:08:37: Hast du das gemacht?
00:08:38: Einfach umdrehen, das ganze Ding so.
00:08:40: Siehst du?
00:08:41: Siehst du, jeder hat so seine Fähigkeiten.
00:08:43: Ja.
00:08:44: Ich schaff's Licht gut zu vermeiden.
00:08:47: Und zwar wollte ich sagen, aber ist das dann gut fürs Mikro für die ...
00:08:51: Ist doch gleich, das ist doch vorne rund.
00:08:53: Okay.
00:08:55: Okay, also, wo war ich stehen geblieben?
00:08:56: Also, ich hatte neulich ne ganz gestern, neulich, ne ganz verrückte Situation.
00:09:02: Und zwar, es war in nem Arbeitskontext, also, ich hab schon mit ihr ein so gutes Verhältnis, das finde ich richtig bescheid, dass du jetzt gerade am Handy bist.
00:09:11: Das lenkt mich total doll ab.
00:09:13: Ja, ich hatte es.
00:09:14: Ist das aber
00:09:15: was wichtiges?
00:09:16: Total.
00:09:16: Ist
00:09:16: das ne gute Nachricht oder ne schlechte?
00:09:18: Nee,
00:09:18: weder noch.
00:09:20: Nur ne Frage?
00:09:21: Was ist das, was ich denke?
00:09:24: Nein.
00:09:25: Ich habe jemanden einfach angerufen.
00:09:33: Ohne Vorwarnung,
00:09:34: ich habe einfach angerufen.
00:09:35: Eine Person, die du lange nicht gesprochen
00:09:36: hast.
00:09:36: Ja genau, so eine Person.
00:09:38: Und ich dachte so, es war irgendwie so siebzehn Uhr und es war im Arbeitskontext.
00:09:44: Und ich dachte so, kann ich jetzt einfach jemanden anrufen, also so dich, okay, aber weißt du, so einfach so...
00:09:53: Ist schon übergriffig.
00:09:54: Ist es übergriffig?
00:09:56: Schon, oder?
00:09:57: Kommt drauf an.
00:09:58: Kannst du nicht erzählen, um wen es geht?
00:10:00: Ja, okay.
00:10:01: Ich habe mit der Van Zanenetschel, das ist ein Kooperationspartner von uns beiden auch, und unsere Ansprechpartnerinnen, die für die Zusammenarbeit... Ja, da könnte
00:10:13: man schon innerhalb der Geschäftszeiten anrufen.
00:10:15: Ja, war innerhalb der Geschäftszeiten.
00:10:16: Siebzehn Uhr hat die nicht feierabend.
00:10:19: Aber klar, durch welche kann man einfach anrufen.
00:10:22: Ich hab sie noch nie angerufen.
00:10:24: Ich spreche ja normalerweise gar nicht mit dir.
00:10:26: Ich hab sie ja nur ein paar mal auf Events dann gesehen und normalerweise ... Doch,
00:10:30: kaffe ich.
00:10:30: ... ist Management, aber ... Darum ging's doch nicht.
00:10:33: Es ging darum, um das einfach anrufen, wie
00:10:35: krass es ist.
00:10:35: Auf jeden Fall eine Überwindung.
00:10:38: Ja, und ist es so ... Ich fühle mich auch immer richtig genötig, dann ranzugeben, wenn mich jemand anruft.
00:10:46: Es ist so ...
00:10:49: Ich glaube, dass die neue Generation, die Gensis, die haben, glaube ich, ein richtiges krasses Problem damit anzurufen.
00:10:55: Ich muss auch immer für gewisse Leute, meine Schwester zum Beispiel, immer Telefonate machen, weil sie es gar nicht, also sie kann es gar nicht gerne machen.
00:11:05: Weil die da gar nicht, weil die gar nicht so oft das Telefonieren gewinnt sind, oder?
00:11:09: Ja,
00:11:10: ich glaube, wir sind ja damals, mussten wir auch immer ran gehen, weil wir ein Home-Telefon hatten.
00:11:13: Ja.
00:11:14: Und waren ja gezwungen, ran zu gehen.
00:11:15: Ich kann immer noch deine Telefonen noch rausgehen.
00:11:17: Ich auch deine.
00:11:18: Krass,
00:11:18: ne?
00:11:19: Ja.
00:11:19: Kaija, wir kommen einfach noch aus den Zeiten.
00:11:22: Da hat man jede Minute bezahlt.
00:11:24: Und dann haben wir das so gemacht, wir haben stundenlang telefonieren und dann nach einer halben Stunde haben wir dann aufgelegt und dann hat die andere angerufen.
00:11:33: Wirklich?
00:11:33: Ja.
00:11:34: Aber mit einem
00:11:34: Handy oder mit
00:11:36: einem Home?
00:11:39: Mit
00:11:39: einem Handy hat man nicht telefoniert mit den
00:11:40: Home-Telefonen.
00:11:41: Aber irgendwann gab es Flatrate.
00:11:43: Und da haben wir wirklich immer die Telefone blockiert.
00:11:45: Weiß ich, dass meine Eltern auch immer sauber.
00:11:46: Auch
00:11:46: noch das?
00:11:47: Dann hat man auch noch die Telefone blockiert.
00:11:49: Heute kriegst du ja eine Benachrichtigung.
00:11:51: Und man konnte so einen
00:11:51: Knopf drücken und dann konnten meine Eltern mit dem zweit oder meine Schwester mit dem zweit Telefon mithören.
00:11:57: Auch dumm.
00:11:59: Was haben die sich dabei jetzt dabei gedacht?
00:12:00: Gucken, eigentlich ja ganz schlau.
00:12:02: Da kann einer da telefonieren, einer da so wie machen.
00:12:04: Auch manchmal Konferenz-Schaltung mit dem Tale.
00:12:09: Das war doch die Leitung.
00:12:10: Und man
00:12:10: kann miteinander.
00:12:12: Ja.
00:12:13: Mein Gott, das ist schon eine unnötige Funktion, okay?
00:12:15: Ja.
00:12:16: Aber dann kannst du von beiden Telefonen rangehen.
00:12:18: Kann eins im Wohnzimmer und eins im, weiß ich, wenn du ein großes Haus hast.
00:12:22: Ja, so, okay, zum Rangehen, ja.
00:12:23: Ja, okay, zum Rangehen, ja.
00:12:25: Okay, ich versteh es.
00:12:25: Ja, weil es war ja dann immer so auf der Station.
00:12:27: Das war ja nicht so, dass es so einen heftigen Akku hatte, sondern
00:12:29: so.
00:12:29: Stationen, genau.
00:12:30: Auf so einer Station.
00:12:31: Ey, hast du meine Story gesehen, was ich da erzählt hab mit Alexa?
00:12:35: Ja, das ist cool.
00:12:36: Ich wusste, du das?
00:12:37: Nein.
00:12:38: Mir haben auch voll viele geschrieben, man kann so Ankündigungen machen.
00:12:41: Und das ist ja so
00:12:42: cool.
00:12:43: Ich
00:12:43: wohne ja jetzt in einer riesigen Villa, Spaß.
00:12:45: Aber... einfach weil es zwei Etagen sind.
00:12:50: Vielleicht würde das hier sogar auch schon, wenn du in der Küche bist und dann kannst du so machen.
00:12:54: Jetzt haben die Kinder ja Handys, da kann ich die auch theoretisch an.
00:12:58: Aber
00:12:58: wenn du jetzt ein Alexa in deiner Küche hättest und die Kinder hätten Alexa, also ein Echo Dot, whatever, wie die da heißen, dann könntest du sagen Ankündigung, Leute, es gibt Essen.
00:13:08: Ah ja, er heißt so groß, ist das jetzt hier nicht.
00:13:11: Da kann man auch steig rüber.
00:13:12: Laufen, aber ich weiß, was ich überlegt hatte.
00:13:15: Ich hatte überlegt, euch walkie-talkies zu
00:13:17: kaufen.
00:13:17: Ich weiß, ich wollte nämlich auch walkie-talkies kaufen.
00:13:20: Aber es gibt
00:13:21: gar nicht so richtig walkie-talkies mehr.
00:13:23: Es gibt halt wirklich nur noch, dass es sich nicht weiterentwickelt, walkie-talkies ist auch irgendwie.
00:13:27: Und da müsstest du das immer dabei haben.
00:13:31: Man kann halt walkie-talkie, kann man auch mit der Apple Watch machen.
00:13:34: Ja, stimmt.
00:13:35: Ich hatte das, ich hatte doch früher als ich in... Wirklich tatsächlich in der Villa gelebt haben.
00:13:40: Die war gelebt.
00:13:41: Die hatte vier Etagen.
00:13:42: Und die unserer Haus... Das
00:13:43: war so krass, diese Villa.
00:13:45: So eine
00:13:45: verrückte Erbohrerung.
00:13:45: Ich hab auch noch nicht irgendwann erzählt.
00:13:47: Genau, da war das Wasser.
00:13:48: Da war einfach ein Raum, wo es ja nur... dieses Getränkraum ganz unten... Ja,
00:13:53: wie ein Getränkhof, man.
00:13:54: Ja, einfach ein Getränkraum, wo es einfach so... weiß ich, fünfzig Flaschen von diesem Wasser war.
00:13:59: Fünfzig
00:13:59: Kisten, ja.
00:14:01: Ja, aber vom Wasser, eigentlich nur vom Wasser.
00:14:03: Dieses Glaswasser, das war, weil das war heilig, glaube ich, so ein geheiligtes Wasser.
00:14:10: Er ist ja auch ein bisschen immer so, ihm kann man ja auch, er hat, das ist ja, Gott, der ist auch wirklich so ein Hammer Mensch, wirklich.
00:14:16: Und dann so, ja.
00:14:17: Ähm, ich hab auch mal einen Rosenquats unter meinem Bett, weil das hilft ihm, ähm, mehr so, so und so zu sein oder irgendwie so was.
00:14:25: Und
00:14:26: was hat auch
00:14:26: Funktion?
00:14:27: Nee, das hat er irgendwie im erzählt, dass er mal einen Rosenquats unter dem Bett hat.
00:14:31: Ähm, weil es hilft ihm, empathisch zu sein.
00:14:33: Dann ächzt man jetzt, wenn es irgendwer nicht versteht.
00:14:35: Ach so, genau.
00:14:37: Und dann
00:14:39: hat er so einen Stein, so ein
00:14:40: riesiger Stein, so ein riesiges
00:14:41: Ei.
00:14:41: Und das hatte er wirklich?
00:14:43: Er hatte das mal und dann... Hab ich so gedacht, er ist da runtergefallen und ich hab es halt weggeräumt und es lag schon seit Ewigkeiten nicht mehr drunter.
00:14:52: Und er hat das dann irgendwann erzählt, so das hilft ihm so voll güdig zu sein oder so.
00:14:56: Und ich hatte das schon vor Ewigkeiten weggeräumt.
00:14:59: Siehst du, deswegen bin
00:15:00: ich so ein Sohn.
00:15:01: Ja
00:15:02: genau, er war immer richtig doll da, empfänglich dafür.
00:15:05: Na ja, egal.
00:15:05: Also was ich sagen wollte ist, dass die Haushälterin, die war ja dann voll oft in der untenem Keller, der war ja dann der Wäschraum und so, ne?
00:15:15: Und wenn man so ein riesiges Haus hat, dann ist es so... Und das war ja wirklich wichtig, erzeln von meinem Ankleidezimmer.
00:15:22: Ich weiß das, wie oft ich da hoch und runter gelaufen bin.
00:15:25: War so, oh, scheiße, ich hab unten vor allem ich, die da so supervergesslich ist.
00:15:29: Ich bin ja die ganzen Tag immer noch von oben nach unten.
00:15:31: Und dann hat's auch nichts geholfen, dass man da ein Fahrstuhl hatte, weil
00:15:33: ihr Fahrstuhl da noch länger
00:15:34: gekommen ist.
00:15:35: So, und dann ...
00:15:37: Was wir da gemäht hat, sind ... Gemäht
00:15:39: hat wirklich.
00:15:40: Wir hatten so ein schwieriges Leben.
00:15:41: Wirklich,
00:15:42: das war ein ...
00:15:43: Quilla mussten wir dann immer vom Ankleidezimmer, vor allem die Ankleidezimmer.
00:15:47: Zu Küches.
00:15:48: Passt auf, was
00:15:48: auch ganz schlimm ... war die beiden Ankleidezimmer von uns waren ja voll weit auseinander.
00:15:53: So eigentlich auf der gleichen Etage unter Zwischenlacken und Schlafzimmer.
00:15:57: Aber alles so riesig.
00:15:58: Weil es so groß war.
00:15:59: Und
00:15:59: die Bäder ja nochmal flure.
00:16:01: Ja.
00:16:01: Das war wirklich, also es ist nicht untertrieben, dass einfach so riesig war.
00:16:05: Der Weg von dem war glaube ich einmal kwertig meine Wohnung.
00:16:08: Fast mehr.
00:16:09: Überlegt mal vom Ankleidezimmer zu seinem Ankleidezimmer.
00:16:12: Ja,
00:16:12: mehr als man.
00:16:12: Ich war jetzt aber von einem Zimmer so rum.
00:16:15: Das war
00:16:16: richtig scheiß, auch immer so morgens, wenn man sich dann so fertig gemacht hat.
00:16:25: Aber ja, man muss sich das überlegen.
00:16:27: Das ist halt viel, was bewirtschaftet und werden muss und viel, was gemäht hat werden muss.
00:16:31: Ja,
00:16:31: und dann morgens zum Beispiel, dann, wenn man sich jetzt so fertig gemacht hat und dann will man ja so sagen, so, ja, ist es denn da kalt draußen?
00:16:37: oder wo gehen wir dahin?
00:16:38: Brauche ich da eine Jacke oder sowas?
00:16:40: Und dann krakselt man vor allem ein Zimmer, endet das andere.
00:16:43: Oh, das war so ätzend.
00:16:44: Oder wenn der andere gerade schon frühstücken ist, er saßt in unten und hat gefrühstückt, dann musstest du ja jedes Mal den Treppe runter.
00:16:50: Da erstmal.
00:16:51: Um die
00:16:51: Ecke.
00:16:51: Es ist Spaß.
00:16:53: Auf jeden Fall.
00:16:54: Aber verrückt, dass wir da keine Hockey-Tockeys hatten.
00:16:58: Aber
00:16:59: man konnte aber nicht schreien.
00:17:01: Und es war irgendwie auch auf eine Art Gut.
00:17:02: Weil ich hasse das, weil bei uns im Haus, das Haus ist ja nicht so groß.
00:17:06: Das ist jetzt ein Spaß.
00:17:08: Und das Haus, die Villa war wirklich irgendwie so vollmassiv.
00:17:11: Weil bei uns im Haus ist es ja so, dass du jeden Schritt hörst.
00:17:15: Also wenn jemand oben pupst, dann hört er das unten.
00:17:18: So ist das.
00:17:18: Also man hört wirklich alles, weil es sind ja auch nur so... Da ist ja so Stroh in der Decke.
00:17:25: Deswegen kann ich wirklich jetzt mal.
00:17:27: Deswegen kann ich da keine Spots reinmachen, weil das Stroh ist.
00:17:31: Und man hört halt alles und deswegen hört man das auch, wenn man ruft.
00:17:34: Aber geil ist das nicht.
00:17:36: Und wir schreien
00:17:37: uns die ganze Zeit
00:17:38: an und das haben wir in der Villa nicht gemacht, weil es gar nicht ging.
00:17:42: Ja, das ist nervig.
00:17:43: Das finde ich auch nicht schön, wenn man das schreibt.
00:17:44: Auf jeden Fall
00:17:45: wollte ich aber eigentlich sagen, dass ich dann diese Walkie Talkie Funktion hatte und das war natürlich mega, weil dann zum Beispiel, wenn sie dann in der Waschküche war und da war mein Sohn halt schon auf der Welt und dann habe ich zum Beispiel mal im Schlafzimmer, also im Kinderzimmer und dann meinte ich so, oh, kannst du mir... Ja, ein Handtuch bringen oder so.
00:18:04: Ich glaube so was habe ich jetzt nicht gesagt.
00:18:06: Oder weißt du, wo das und das ist?
00:18:07: Und dann irgendwann nach zwei Tagen meine ich, es geht irgendwie nicht mehr bei ihr.
00:18:17: Und das war mit der Apple Watch, oder?
00:18:19: Das war mit der Apple
00:18:20: Watch.
00:18:21: Man konnte dann so was klicken, raufklicken und dann hat so so ein Signal gegeben und dann war es so verbunden per Walkie Talkie.
00:18:28: Ich habe mich schon oft benutzt, dann war ich schon praktisch.
00:18:32: Wo hast du denn das und das hingeräumt?
00:18:33: Oh, weißt du wo das ist?
00:18:35: Gerade fällt mir ein.
00:18:36: Wir müssten das und das machen oder so, weißt
00:18:38: du was ich meine?
00:18:39: Und die hat sich wahrscheinlich im Haus immer versteckt und war absichtlich immer unten in der Wäsche, kann man auch meine Ruts haben.
00:18:47: Das wollte ich erzählen.
00:18:48: Ja, es ist lustig.
00:18:49: Wie
00:18:49: kam er dahin?
00:18:51: Mit der Alexa Dot.
00:18:52: Dot.
00:18:52: Oder wie das heißt?
00:18:53: Einfach anrufen.
00:18:54: Ja, genau, einfach anrufen.
00:18:56: Und du hast es aber fragengestellt.
00:18:59: Genau, Vorsätze.
00:19:00: Also, du darfst enthalten, womit du anfangen willst.
00:19:03: Vorsätze, zwanzig.
00:19:05: Oder Beziehung und Liebe-Dating.
00:19:08: Liebe-Dating,
00:19:08: ne?
00:19:09: Spassiting.
00:19:11: Also bei mir ist da ja nicht so viel zu erzählen.
00:19:14: Also ich gebe vielleicht ein Staffel Stap an dich.
00:19:17: Na, was willst du denn wissen?
00:19:19: Ja, alles.
00:19:20: Was willst du erzählen?
00:19:22: Was läuft denn bei dir so?
00:19:25: Was erzählst du denn so öffentlich?
00:19:27: Was ist denn, was läuft denn bei dir?
00:19:28: Datest du gerade jemanden?
00:19:29: Spaß.
00:19:32: Also, dass du gar nichts wirst.
00:19:34: Also, du weißt alles ganz genau.
00:19:36: Aber trotzdem habe ich mich jetzt gar
00:19:39: nicht drauf vorbereitet.
00:19:41: Also, Dating als Mama.
00:19:43: Das ist halt auch immer ein Thema.
00:19:44: Ich habe jetzt öffentlich ja gar nicht, ich spreche ja eher so allgemein.
00:19:48: Und so das Thema...
00:19:50: Okay, also ein Thema, was wir gesagt hatten, ich wollte dich jetzt nicht unterbrechen.
00:19:54: Ich wollte dich... Ja, ich hatte erst das Gefühl, ich komme jetzt so retten, dreien so.
00:19:59: Was wir gesagt haben, was wirklich spannend ist, so nochmal ein Kind bekommen in dieser Situation, weil wir haben ja schon Kinder und dann dieses Gespräch, dass man ja sozusagen das nicht das erste Mal mit dem Partner erlebt, also vor allem das der Partner.
00:20:15: Und ich kann mich daran erinnern, dass ich das bei meinem Freund, ich hatte einmal einen Freund, der hatte ein Kind gehabt und Da ging es dann auch irgendwie so darum, dass ich so dachte, er erlebt das ja nicht das erste Mal.
00:20:34: Und dass das so...
00:20:38: Ja, genau.
00:20:38: Das Gespräch hatte ich nämlich auch neulich, weil das ist ja natürlich auch was... Wobei man sich Gedanken machen muss, wenn man datet.
00:20:45: Und ich hab ja auch so die ein oder andere Dating App auf meinem Handy und hab das auch überall reingeschrieben.
00:20:51: Am Anfang hab ich das nicht reingeschrieben.
00:20:52: Ich hab weder geschrieben, dass ich Content Creatorin bin, noch, dass ich Kinder hab, weil ich so dachte, boah, da werde ich von manchen dann schon von vornherein so aussortiert.
00:21:00: Deswegen lerne ich lieber jemanden kennen und sag's dann so richtig dumm.
00:21:04: Nee, ich.
00:21:05: Ja.
00:21:05: Kommt ja Ehre.
00:21:06: Also, es ist ja...
00:21:07: Und ja, nee, vor ich fühlte ich, aber ich hatte auch voll doll die Angst, dass ich dann aussortiert werde.
00:21:12: Ja, und auch Content Creatorin dachte ich auch, da haben voll viele so schnell ein falsches Bild.
00:21:18: Und bei Kindern denkt ihr auch schnell, dass das dann vielleicht so ein kleines Baby oder weiß nicht.
00:21:23: Und wie dachte
00:21:25: ich?
00:21:25: Und auch
00:21:25: so Aufgabe, und dann bin ich gleich direkt ein Papa und fühle mich dazu bereit.
00:21:29: Ja, und dann hab ich lieber das jetzt aber wieder reingeschrieben, weil ich dachte,
00:21:35: ach
00:21:35: pff.
00:21:36: Entweder du willst mich oder nicht.
00:21:38: Also ich hab ja Kinder.
00:21:39: So vor Wort soll ich da irgendwas verstecken.
00:21:41: Ich bin wer ich bin und das so wer mich nicht will ist so nicht mal ein Problem.
00:21:44: Für mich hast du irgendwie keine Kinder.
00:21:46: Also nicht dass du nicht, wie soll ich es sagen, wenn ich so und ich denke irgendwie hab ich ja ziemlich grad voll so überrascht das Kinder.
00:21:52: Also ich weiß, dass du Kinder, aber irgendwie hast du Mitbewohner.
00:21:55: Also
00:21:56: du bist eine übertrieben krasse Mutter.
00:21:58: Aber trotzdem und kümmerst dich übertrieben toll um die und bist ja eine Mutter.
00:22:03: Aber irgendwie so wie ich dich kenne und wie du so bist.
00:22:06: ist es irgendwie und du bist ja auch voll mütterlich und verantwortungsbewusst und auch streng und mit Regeln und teilweise finde ich, dass du ein bisschen eine zugute Mutter bist, ja so, also das so wie du dann da mit den Hausaufgaben und dann das und so.
00:22:22: Und dann wirklich alles was du da machst, da denke ich so, du bist wirklich eine richtige, richtige Mutter, Mutter.
00:22:27: So, aber wenn ich dich so sehe, dann hast du, bist du irgendwie keine...
00:22:32: Ich bin auch voll überrascht, dass ich da
00:22:33: bin.
00:22:35: Da denke ich mir auch, wenn ich neue Leute kennenlerne und dann so, und wie alt, also du hast echt, ja, und wie alt sind die?
00:22:41: Und dann denke ich mir so, hey, what?
00:22:42: Wie kann er mein Sohn elf sein?
00:22:44: Da bin ich dann selber überrascht und denke so, das passt irgendwie auch gar nicht zu mir.
00:22:47: Das passt
00:22:47: gar nicht zusammen.
00:22:49: Ja, genau.
00:22:52: Oh
00:22:53: mein Gott, so
00:22:57: als ob du ein Kind warst.
00:22:58: Und
00:22:58: noch ein Kind, was Acht ist.
00:23:01: Warte, wie alt bist du?
00:23:02: Äh, zweiunddreißig.
00:23:04: Das
00:23:04: kannst du doch nicht in den Elf.
00:23:08: Oha, krass.
00:23:08: Wow, krass.
00:23:09: Du hast zwanzig
00:23:09: Fanger geworden, was soll ich dir sagen?
00:23:11: Was?
00:23:12: Und das ist halt auch das Ding.
00:23:13: Ich bin halt übertrieben Frühmutter geworden und deswegen... ist es auch schon irgendwie so ein Jahrzehnt her.
00:23:19: Also wenn ich dann nochmal mit jemandem ein Kind bekommen würde, würde, ja, ich habe es ja viele Jahre ausgeschlossen, dachte so, oh mein Gott, never ever again.
00:23:26: Ich bin so froh, dass ich das ganze Capitel hinter mir hab und bloß nie wieder auf diese Gefahr, die man eingeht.
00:23:32: Also das war ja, dadurch, dass es bei mir die Zeit so schwierig war und auch nachdem meine Tochter geboren ist, die Probleme fing ja schon auch in der, so in der, die zweite Schwangerschaft.
00:23:42: Eigentlich die erste Schwangerschaft war auch schon manchmal nicht leicht.
00:23:45: Nee, manchmal.
00:23:46: Von der ersten Sekunde an war es.
00:23:47: Also auch wieder Redflex, die haben geschrien, geleuchtet.
00:23:51: Die haben so mit wahren, leuchtblick wirklich.
00:23:54: Und dann haben die auch noch so Geräusche, so Störgeräusche.
00:23:57: Aber wir haben sie alle übersehen.
00:24:01: Wirklich.
00:24:01: Nicht nur aus der Ferne, die waren schon ziemlich...
00:24:03: Aber dann die zweite Schwangerschaft, die war es dann so.
00:24:06: Naja, da ist es eskaliert, sagen wir
00:24:09: es mal so.
00:24:09: Und
00:24:09: auch die zweite Geburt.
00:24:12: Aber eigentlich wiederum, wiederum, wiederum, wiederum würde ich sagen, dass das könnte auch unfassbar schön sein.
00:24:21: Also ich habe auch eigentlich ausgeschlossen, dass du nochmal jemals ein Kind bekommst.
00:24:25: Aber ich glaube, dass du es auch so krass ausgeschlossen hast, aufgrund von deiner, so weil du halt auch gar nicht bei einem Kind.
00:24:35: ist da ja auch eine gewisse Bindung mit dem Partner nochmal da und ich glaube, dass du ausgeschlossen hast nochmal so eine Art von Beziehung irgendwie so irgendwie zu haben.
00:24:43: und deswegen war das mit dem Kind auch und ich glaube jetzt könntest du dir vielleicht eher nochmal vorstellen, so eine richtige Familie nochmal so zu haben und deswegen ist der Gedanke nochmal da und worauf ich hinaus bin, dass es mit einem anderen Partner auch nochmal eine völlig völlig völlig andere richtig schöne Erfahrung werden könnte.
00:25:02: Plus, wie du ja sagst vor zehn Jahren, ey.
00:25:05: Und ich drüber nachdenke, die ganzen Kinderwagen und was auch immer, was ich da hatte, was ich irgendwie vor acht Jahren gekauft habe und jetzt können die fliegen.
00:25:14: Das denke ich mir auch.
00:25:16: Und dann sieht man irgendwelche Sachen.
00:25:17: oder dann habe ich hier neulich den Baby-Schrank aufgerannt, weil meiner Schwester die Baby-Sachen gegeben und denke mir so, oh mein Gott.
00:25:23: Warum
00:25:23: hast du das gemacht?
00:25:25: Das habe ich irgendwie nicht verstanden mit dem Video.
00:25:27: Warum hast du ihr Baby-Sachen geschenkt?
00:25:29: Was waren das für Sachen, die du ihr geschenkt hast?
00:25:32: Die schönen Sachen, die so aus Norwegen waren, die Sachen, die meine Kinder richtig oft hatten, die so meine Lieblingsteile habe ich extra nicht weggegeben, sondern alle behalten.
00:25:43: Manche Sachen so für mich als Erinnerung, aber viele Sachen auch, die so richtig viele schöne Sachen, die einfach so für den Alltag sind, die ich für Tale aufgehoben habe für meine Schwester.
00:25:53: Oder vielleicht auch
00:25:54: so.
00:25:54: Aber hast du das nicht neue Sachen jetzt gekauft?
00:25:57: Nein, das sind die Sachen von meiner Tochter und Talle wünscht sich auch ein Baby.
00:26:02: Also sie rückt das ja auch immer näher.
00:26:05: Sie ist nicht schwanger, aber ich wollte es einfach loswerden, weil ich aufgeräumt habe.
00:26:09: Ich habe doch die Zimmer getauscht und da ist sie das ständig in die Foten gefallen.
00:26:13: Und ich dachte, ich gebe dir das jetzt einfach, damit ich es los.
00:26:16: Das war der Gedanke.
00:26:18: Das ist ein bisschen unromantisch von dir.
00:26:21: Ja, ich hätte auch warten können, bis du schwanger ist, aber der Schrank wird auch nicht größer.
00:26:25: Nee,
00:26:25: genau.
00:26:26: Deswegen dachte ich, ich werde es dann vielleicht auch los.
00:26:28: Wirklich so viele Sachen, die du aufbewahrst und das konntest du jetzt aber nicht irgendwie in den Keller packen oder so, okay.
00:26:33: Ja, in den Keller, dann wird es ja moderig.
00:26:35: Okay.
00:26:36: Ja, und dann dachte ich mir, als ich die Sachen gesehen habe, oh Mann, das wäre schon auch schön.
00:26:40: Das ist halt noch, das wäre so eine krasse Erfahrung.
00:26:43: nochmal.
00:26:43: Jetzt erlebt man es mit dreißig, das ist halt noch mal völlig anders als mit zwanzig.
00:26:48: Aber wiederum, aber, habe ich jetzt auch viel mehr Angst als mit zwanzig.
00:26:51: Echt?
00:26:56: Entschuldigung.
00:26:58: Ja, noch mal ein bisschen mehr konfrontiert mit dem Thema.
00:27:01: Würde ich mal so behaupten mit meinem Ehemann und jetzt mit meinem Haus.
00:27:04: Jetzt ist ja so
00:27:06: das, wir sind der nächste logische Schritt.
00:27:08: Der logische, genau.
00:27:09: Es ist halt jetzt so wie, ne?
00:27:13: Genau, der logische nächste Schritt.
00:27:15: Ich hab mir übrigens... Noch mal Ohrlöcher stechen lassen.
00:27:17: Wie
00:27:17: ich gesehen ist.
00:27:18: Ich tue zu weh.
00:27:18: Ich
00:27:18: tue auch zu richtig
00:27:19: Gangster.
00:27:20: Hä,
00:27:20: wie viele hast du denn jetzt?
00:27:21: Wie viele Ohrlöcher?
00:27:22: Drei insgesamt.
00:27:23: Oh, ich wär auch
00:27:24: drei.
00:27:24: Du hast auch drei.
00:27:25: Nee, ich
00:27:25: hab zwei.
00:27:26: Nein, du hast ja zwei.
00:27:27: Genau, du weißt besser viele Ohrlöcher.
00:27:29: Ich hab als du.
00:27:29: Nein, aber
00:27:30: insgesamt
00:27:31: hab ich dann nur... Hier hab ich eins und da hab ich zwei.
00:27:34: Und du hast ja insgesamt schon fünf zusammen.
00:27:37: Warum
00:27:37: hab ich dann fünf?
00:27:38: Du hast doch auf beiden.
00:27:40: Also,
00:27:41: zwei.
00:27:41: Also hast du vier.
00:27:42: Vier habe ich.
00:27:43: Ja, ich habe nur drei.
00:27:44: Warum das denn?
00:27:45: Was eins melze ich.
00:27:46: Ich habe nicht auf beiden Seiten.
00:27:47: Warum?
00:27:47: Weil es wehtart.
00:27:49: Wirklich
00:27:49: jetzt?
00:27:50: Ich habe mit meiner Tochter zusammen.
00:27:51: Wie sieht
00:27:52: es denn aus, nur auf einer Seite?
00:27:54: Sie hat auch nur eins.
00:27:55: Ja, wir
00:27:56: haben auf einer Seite Sohn, auf der anderen Seite nicht.
00:27:58: Warum?
00:27:58: Sieht aus, naja, du siehst mich auf der einen Seite, bin ich gepierst, bin ich ein Rocker und auf der anderen Seite bin ich eine normale Zart.
00:28:04: Eine
00:28:05: mitterliche.
00:28:06: Eine
00:28:06: mitterliche.
00:28:08: Okay, das verstehe ich jetzt irgendwie nicht, sage ich dir ehrlich.
00:28:10: Okay.
00:28:11: Ich habe es auch spontan entschieden.
00:28:13: Ich habe es doch mit deiner Tochter gemacht.
00:28:15: Und dann musste ich es genau... Ja, oh!
00:28:20: Du hast auf Stummbatten gemacht.
00:28:22: Also, deine Tochter und ich, wir haben beide... Als sie die ihre Ersten bekommen hat, hat sie da ihre Ersten bekommen, ihre Ersten ordentliche.
00:28:28: Der hat sie jetzt
00:28:28: ein paar Mal gemacht, weil sie es immer wieder zugewachsen
00:28:30: ist.
00:28:30: Genau, meine sind nämlich dann auch zugewachsen und lange Redekurzer sind, ist jetzt auch egal.
00:28:34: Also, zurück zum Kinderthema.
00:28:37: Also, ich bin ja jetzt konfrontiert mit dem Thema.
00:28:40: und ich habe schon so Phasen, wo ich es mir, also ich hatte es mir bis vor kurzem auch so richtig richtig richtig doll gewünscht, also so richtig doll gewünscht.
00:28:49: und als wir so angefangen haben das Haus umzubauen, da war ich auch so, oh mein Gott, ich will es auch unbedingt, ich will es jetzt auch unbedingt mit Felix und ich habe das Gefühl so, wir kriegen das voll hin und so.
00:29:03: Jetzt gerade, ich habe halt einfach auch so übertrieben, doll Angst, was mit uns, mit unserer Beziehung macht.
00:29:08: Also ich habe richtig doll Angst und ich habe das Gefühl, weil dadurch, dass ich schon weiß, was das, wie das ist, weiß ich, dass es eine wirklich eine außerkörperliche Erfahrung ist gefühlt.
00:29:19: Ja, also ich weiß, dass es so eine krass anstrengende Zeit ist, die Schlaflosigkeit und alles.
00:29:23: Und jetzt kommen noch dazu, dass ich ja auch dann noch mein Sohn habe.
00:29:27: Also vorher hatte ich ja gar nichts davor, sondern jetzt habe ich ja noch ein Kind, was auch noch dazu versorgt werden muss.
00:29:36: Und ich wünsche es mir richtig doll.
00:29:40: Und ich freue mich auch richtig doll auf die Erfahrung mit Felix.
00:29:43: Und gleichzeitig habe ich richtig doll Angst, was diese neue Belastung mit uns macht.
00:29:51: Also ich habe Angst, ja.
00:29:53: Und was jetzt halt auch dazu kommt, ist, dass ich mich ja auch selber voll doll gerade kennenlernen oder wir, wir mich ja auch voll doll gerade kennenlernen, auch Felix.
00:30:03: Und wir jetzt auch gerade so voll anfangen.
00:30:08: neue, keine Ahnung, Gewohnheiten und Mechanismen und so war es zu... zum Beispiel, es hört sich richtig, richtig blöd an, aber das einzige, was mir wirklich richtig hilft, dass es mir dann wieder so gut geht, besser geht, wenn ich so... überreizt bin.
00:30:27: Und wenn ich einfach richtig erschöpft bin und angestrengt bin, ist, wenn ich halt zu komplett alleine bin.
00:30:32: Und ich habe ja wirklich so richtig komplett alleine im Autismus.
00:30:35: Es ist halt auch so, ich habe es schon immer gespürt.
00:30:38: Aber ich kann zum Beispiel nicht zu Ruhe kommen, wenn ich zu Hause bin und Felix und mein Sohn sind auch da.
00:30:43: Weil ich weiß, dass jederzeit könnte jemand auf mich zukommen.
00:30:47: Und dann ist es irgendwie so, dass das System kann dann nicht runterfahren, weil das ja die Angst hat.
00:30:54: dass es jederzeit, es könnte mich jederzeit jemand rufen oder ansprechen oder so.
00:30:58: So war es ja auch immer dann zu Hause.
00:31:01: Und gleichzeitig, ich habe das immer gespürt und hatte auch immer das Bedürfnis, dann wirklich komplett alleine zu sein.
00:31:06: Aber ich habe es auch nicht verstanden, weil ich dann so dachte, hey, was ist denn mein Problem?
00:31:11: Und deswegen habe ich es nie ausgesprochen oder so, weil es auch irgendwie keinen Sinn gemacht hat und ich es nicht so richtig bewusst wahrgenommen habe.
00:31:18: Und mittlerweile weiß ich das halt, dass es einfach so ist und dann Genau jetzt im Kontext mit dem Autismus macht das auch Sinn.
00:31:26: Und jetzt ist es so, dass ich ja in dem Haus so einen eigenen Raum bekommen habe, also mein Zimmer.
00:31:31: Und da haben wir auch schon immer wieder so gesprochen, dass zum Beispiel ein Zimmer ist, da wo halt kein anderer rein darf.
00:31:36: Das ist ein Zimmer, da wird nicht gestritten oder so was.
00:31:39: Und vor allem, wenn ich in diesem Zimmer bin und die Tür ist geschlossen, dann kommt keiner einfach rein.
00:31:46: Also zum Beispiel, es wird dann nicht geklopft und gefragt, ja, was essen wir heute?
00:31:50: oder so, weil dann ist es sozusagen, und das ist halt voll krass, weil ich weiß das, dass ich weiß, dass diese Regel besteht und ich kann mich wirklich so völlig anders, ich komme so völlig anders runter und das ist
00:32:02: so krass.
00:32:02: Ja, das kann ich mir vorstellen.
00:32:03: Und
00:32:03: zum Beispiel heute Felix.
00:32:04: Ich habe
00:32:04: kurz eine Frage.
00:32:05: Ja.
00:32:06: Darf man dich kontaktieren in der Zeit, wenn du da drin bist?
00:32:08: Also dürfte Felix jetzt schreiben, was gibt's zu
00:32:10: essen?
00:32:11: Genau, das darf er und ich kann ja dann entscheiden, ob ich reagiere oder nicht.
00:32:15: Und das bedarf dann ja keiner, wenn er mir das schreibt, bedarf das ja keine Reaktion von mir.
00:32:19: Also weißt du, deswegen ist es nicht schlimm, wenn er mir dann schreibt.
00:32:22: Wenn irgendwas ist, womit er gerade nicht zurechtkommt, darf er schreiben.
00:32:26: Genau, hat er auch einmal so, war auch einmal eine Situation, da hat er gesagt, komm mal bitte, wenn du kannst, das stört auch nicht.
00:32:34: Aber zum Beispiel, Hat er heute, das fand ich irgendwie auch so süß, so geilig, weil ich aber kein Führerschein, er ist dann halt mein Sohn abholen gegangen und er hat sich nicht verabschiedet.
00:32:45: Ich habe es halt gesehen, wie er einfach ins Auto gestiegen ist.
00:32:48: Also ich wusste, er wird losfahren so und er ist halt nicht extra reingekommen und gesagt, ich gehe jetzt oder irgendwie so was.
00:32:53: und das fand ich auch voll süß,
00:32:56: voll
00:32:56: rücksichtsvoll.
00:33:00: Ja, wir lernen halt jetzt gerade so voll viele Sachen, die auch dazu führen, dass es mir einfach grundlegend auch viel besser geht.
00:33:05: Ganz so Kleinigkeiten, weil es so irrelevant ist, auch scheint.
00:33:08: Zum Beispiel, was dann auch so das den Eintag kam, dann irgendwie die Handwerker haben was geholt.
00:33:13: Ich habe mich die ganze Zeit so oben in der Etage war ich, um den nicht über den Weg zu laufen, weil es auch übertrieben doll anstrengend ist.
00:33:19: Und für mich richtig doll zährt dann diese Gespräche zu führen, dann die Handwerker mit denen halt die sind auch echt ein anderer Schlagmensch.
00:33:26: und ich will voll oft sagen, das sehe ich echt gar nicht so wie du.
00:33:28: Du wirst dich
00:33:30: auf keine Diskussion einlassen, weil du kommst da nicht mehr raus.
00:33:33: Genau.
00:33:35: Und dann habe ich ihm gesehen, dass die weggefahren sind.
00:33:38: Und dann, wenn ich runtergekommen war in der Küche und dann guckt Felix aus dem Fenster und meint, okay, geh jetzt wieder hoch, die kommen jetzt, geh jetzt wieder hoch.
00:33:45: Das ist auch so voll.
00:33:46: Das sind
00:33:46: Liebesbeweise.
00:33:47: Ja, das
00:33:47: sind so voll.
00:33:48: Die Kleinigkeiten, die dann einfach dann so im langen Term, wir haben dann auch so gesprochen, dass ich meinte auch so zu ihm, was mich auch voll doll verunsichert ist, dass ich so, ich will immer keine Last sein, ich will nicht anstrengend sein.
00:33:58: Das ist ja auch der Grund, warum.
00:34:00: Weil... Ich weiß, dass es für die meisten Menschen gar nicht verständlich ist.
00:34:05: Wo ist jetzt das Problem, wenn man einfach reinkommt in den Raum?
00:34:08: Ich habe
00:34:08: ja nur eine ganz kurze Frage.
00:34:09: Es dauert ja nur eine Minute.
00:34:12: Wo soll ich da anfangen?
00:34:13: Vorher war es mir schon mal gar nicht bewusst.
00:34:16: Mittlerweile kann ich sagen, das scheint irgendwie so zu sein.
00:34:20: Irgendwer hat gesagt, das ist so keiner.
00:34:22: weiß ich nicht mehr was sagen wollte.
00:34:26: Ach genau, hab ich zu ihm gesagt.
00:34:27: Jetzt weiß ich es genau.
00:34:29: Dann hab ich zu ihm gesagt, findest du das nicht übertrieben anstrengend mit mir?
00:34:33: Also es ist nicht voll krass anstrengend mit dir, auch diese ganzen Sachen jetzt zu wissen und da darauf zu achten und dass ich so bin.
00:34:40: und also weil er will auch immer fragt dann immer so was kann ich machen oder was jetzt hier das Richtige, was würde dir jetzt helfen?
00:34:47: Wenn ich findest du es nicht krass anstrengend, dann meinte er weißt du, Ich will ja mit dir sein und wenn diese ganzen Situationen aufkommen, dann weiß ich halt dann, ich dissoziere dann voll und bin ja dann voll abwesend.
00:34:57: Also ich bin ja dann dieses Dissoziere, das ja so sich so abspalten und das ist ja das, was ihn schon immer auch voll krass gestört hat oder voll, das fand er eigentlich so voll schlimm, weil ich bin ja dann wie ein Zombie so, ich bin ja dann so gar nicht anwesend und... Er meinte mir ist halt viel lieber, dass dir gut geht.
00:35:14: So das ist ja für mich eine Leichtigkeit.
00:35:15: mit den Handwerken zu reden oder denen dir zu sagen die kommen jetzt oder halt aber nicht an deine Tür zu klopfen ist mir viel lieber als dass du dann gar nicht anwesend bist und ich gar nicht mit dir irgendwie den Abend oder so verbringen kann weil du gar nicht da bist.
00:35:28: Und da will ich darauf hinaus dass ich glaube das ist auch voll krass gut weil wenn einfach noch mehr Zeit vergeht und ich mich selber viel besser kennenlernen und er mich und so wir uns einfach auch dort irgendwie in der neuen.
00:35:40: G-Imgebung und so.
00:35:43: Vor allem du bist erst dreißig Jahre alt.
00:35:44: Das heißt, du hast noch locker sechs Jahre.
00:35:46: Ich weiß nicht, nach dreißig, dann wird es, glaube ich, auch so da.
00:35:49: Geht es wirklich bergab, weil man, finde ich, die Energie und alles nicht so aufwerten kann, wie wenn man Anfang dreißig ist oder wenn man Anfang zwanzig ist so.
00:35:57: Schon jetzt sind wir ja von vielen Sachen gestresster.
00:36:00: Ich würde, ich würde nicht.
00:36:01: Manche fangen ja mit acht und dreißig erst an, das erste Kind zu bekommen oder friert sich ein und waren mit vierzig das erste Mal.
00:36:08: Ich würde das nicht wollen, weil ich finde es viel schöner, wenn man so noch die Kapazitäten zu hundert Prozent hat und das nimmt einfach mit dem Alter ab.
00:36:18: Deswegen finde ich, du hast locker noch fünf, sechs Jahre.
00:36:23: Ich kann mich sehr gut daran erinnern.
00:36:24: Früher waren ja meine Familie alle Frauen putzfehn.
00:36:30: Und dann bin ich bei der einen Familie immer dabei gewesen und die hat mit vierzig ihr Kind bekommen.
00:36:35: Ich kann mich noch gut daran erinnern.
00:36:36: Wir sind da immer hingegangen und die hatten auch so eine übertrieben schöne Wohnung und alles.
00:36:40: Ah, die?
00:36:41: Ja,
00:36:42: die.
00:36:42: Wirklich, weißt
00:36:43: du?
00:36:43: Ja, klar.
00:36:43: Du
00:36:44: weißt, glaub
00:36:45: ich, ist sogar die Nachname.
00:36:46: Wo der eine so fast geht, Ballauer?
00:36:48: Ah, nee.
00:36:49: Nee, nicht die.
00:36:50: Nee.
00:36:51: Da hattest du noch einmal Klamotten.
00:36:55: Das war mein Vater, aber der Manager von dem Alberberlin Basketballspieler.
00:36:59: Ach
00:36:59: so, aber das war nicht die
00:37:01: Klamotten.
00:37:02: Nein, da haben wir mal so jede Woche geputzt, wie jetzt.
00:37:05: Abinita, zu dir kommt und hier sauber macht.
00:37:08: Hättest du nicht sagen sollen?
00:37:10: Warum nicht?
00:37:11: Ob sie ...
00:37:13: Ja, das ist doch ...
00:37:15: Ja, okay.
00:37:16: Ist ein Deckname.
00:37:17: Sie heißt
00:37:17: gar nicht so.
00:37:20: Du guckst auf dein Handy.
00:37:22: Ja,
00:37:22: ja.
00:37:22: Ich habe nur geguckt, wie spät es jetzt ist.
00:37:24: Und wie spät ist es?
00:37:25: Siebzehnundzwanzig.
00:37:27: Okay, also.
00:37:28: Auf jeden Fall hat sie mit Vierzig ein Kind bekommen und die hat alles immer so richtig krass schön bei ihr.
00:37:35: Ich habe es geliebt, jede Woche hinzugehen und immer so zu gucken, was hat sie Neues gekauft und wie macht sie das?
00:37:40: Das
00:37:40: ist ja der Vorteil, wenn du später Mutter wirst, hast du halt andere finanzielle Möglichkeiten.
00:37:44: Ja,
00:37:45: ja.
00:37:46: Und irgendwie haben wir dann auch so drüber geredet und sie meinte dann so, dass sie das voll toll findet, dass sie das Kind so spät bekommen hat, weil sie halt so voll die Ruhe in sich hat und voll die Gelassenheit mit so Sachen und so.
00:38:05: Und ich muss aber sagen, dass ich dem widerspreche.
00:38:07: Also, wenn ich jetzt ein Kind bekommen würde, sind mir viel mehr Konsequenzen bewusst als früher.
00:38:13: Also, weißt du, so klar, okay, ich war auch schon vielleicht mit Sachen verängstigt, aber ...
00:38:18: Ja, du warst schon eher ein sehr ängstlicher Typ, wenn du dich zurückerinnerst mit deinem so, du warst sehr, sehr ängstlich.
00:38:23: Ich glaube, du hast jetzt mehr gelassen halt.
00:38:25: Nee.
00:38:25: Und du warst...
00:38:27: Wirklich?
00:38:28: Ja, natürlich, richtiger Helikopter damals.
00:38:32: Schon auch.
00:38:33: Also Kaya, wir sind so krass viel gereist und so, das
00:38:37: würde ich jetzt
00:38:37: so gar nicht mehr machen.
00:38:38: Ja, das nicht, aber schon, also schon ein bisschen immer über vorsichtig gewesen.
00:38:44: Ich bin noch, jetzt bin ich schlimmer.
00:38:47: Würdest du das nicht sagen, bei dir, guck mal, wie du jetzt auf die Welt... Also bitte,
00:38:50: ich bitte dich.
00:38:51: Ja, aber ich würde doch jetzt genauso Halligalli... Oder
00:38:55: du?
00:38:56: Ja.
00:38:56: Nein.
00:38:57: Ich will, ich hab... Weißt du, das war doch... Das war dein Lieblingsmoment, wo ich war das nicht mit deiner Mutter, sogar wo ich an der Bank auf dem Boden... Mit
00:39:04: mir war das ja, die Benin gewechselt hast, einfach auf dem Boden.
00:39:08: Ja.
00:39:09: Also da war ne Unterlage.
00:39:10: Das würdest
00:39:10: du jetzt nicht mehr machen.
00:39:12: Siehst du, du würdest das nicht mehr machen.
00:39:15: Nein.
00:39:16: Wenn es gerade keine andere Möglichkeit
00:39:17: gibt, dann ist die Windelwechsel
00:39:18: nicht.
00:39:18: Nein.
00:39:19: Und du würdest dir jetzt viel mehr Gedanken drüber machen, in welchem Krankenhaus entbindest du, mit welchen Medikamenten.
00:39:25: Wirklich?
00:39:26: Okay, das ist vielleicht, okay, vielleicht ist das Krankenhaus.
00:39:28: Aber jetzt mit deinen Zappelungen und dann deiner Damengesundheit und dann deinem Essen und dann was... Ja, ein bisschen
00:39:33: anders schon auch bestimmt, aber...
00:39:36: Und dann würdest du dir jetzt auch viel mehr Gedanken machen um so finanzielle Sachen und Versicherung und wie kriegst du es hin mit der Arbeit und der Organisation und wie machst du es dann mit der Wäsche?
00:39:45: Du bist doch jetzt auch viel mehr.
00:39:47: Glaubst du nicht?
00:39:48: Ich weiß es nicht.
00:39:50: Also ich weiß es nicht.
00:39:52: Es ist auch, als wäre es ein anderes Leben gewesen, irgendwie alles damals.
00:39:56: Es waren doch auch andere Menschen, das waren wir doch gar nicht.
00:39:59: Aber die
00:39:59: Leichtigkeit, du glaubst, du würdest es mit der gleichen Leichtigkeit
00:40:02: machen?
00:40:02: Nee, wahrscheinlich nicht.
00:40:03: Man hat ja auch noch zwei andere Kinder.
00:40:05: Doch, ich glaube irgendwie schon.
00:40:07: Wirklich?
00:40:08: Ja, man ist vielleicht manchmal dann irgendwie... Ja, man ja.
00:40:12: Guck mal, jetzt auch.
00:40:14: Mit dem Hund zum Beispiel, der jetzt immer da ist.
00:40:16: Genau,
00:40:17: mit dem Hund ist ein sehr gutes Beispiel.
00:40:19: Wie lange und wie viel denkst du drüber nach über ein Hund?
00:40:22: Früher hättest du ja einfach einen Hund gewohnt und jetzt überlegst du fünfhundert mal, ja und es ist besser, einen Hund im Frühling zu haben, weil dann muss man nicht so oft auf die Toilette gehen mit dem Hund oder wenn man raus
00:40:33: muss.
00:40:35: Wenn man raus geht und
00:40:37: jetzt erstmal nehm ich ein Leihund.
00:40:38: Und was sagst du?
00:40:40: Die
00:40:40: Ratte, ich meine dich ja genau dich.
00:40:44: Du sagst, guck mal, weil ich hab dir einmal geschickt, dass da so Welpen in der Umgebung gibt, die ich aber nicht holen werde.
00:40:51: Aber die meinte so, das ist, wir fahren dann um fünfunddreißig Minuten.
00:40:54: Morgen hin.
00:40:54: Lass uns da morgen oder vielleicht haben wir es heute auch noch, dass wir da hinfahren und uns die angucken.
00:40:58: Einfach nur angucken, Kaya.
00:41:00: Komm, wir fahren.
00:41:00: Und ich wusste schon, dass wenn wir da hinfahren, dann gehen wir nicht ohne Hund.
00:41:03: Also never, ever.
00:41:06: Siehst
00:41:06: du?
00:41:06: Und dann bist du gar nicht erst hingegangen, weil du wusstest.
00:41:09: Und diese Haltung, die hattest du früher nicht.
00:41:12: Und deswegen sage ich, dass du als Mutter anders wärst.
00:41:14: Bestimmt.
00:41:14: Und ich wär ja jetzt auch in einer Beziehung anders.
00:41:16: So, das ist ja, man reift ja, das definitiv.
00:41:20: Und man entwickelt sich weiter.
00:41:21: Viel Schlauers dazu gekommen, wobei die Kinder ja auch da nicht schlecht geraten sind.
00:41:26: Das war ja auch alles gut, ist ja alles gut gegangen.
00:41:29: Aber
00:41:29: man ist doch irgendwie, du bist doch auch ängstlicher jetzt als früher.
00:41:34: Weiß ich nicht, bin ich?
00:41:35: Die ist die, die ist das, weißt du was dir jetzt, würde ich sagen, mehr bewusst ist, dass du Verantwortung trägst und Konsequenzen trägst in seinen Entscheidungen.
00:41:42: Und das war früher nicht so.
00:41:43: Nee,
00:41:44: null.
00:41:44: Ich habe überhaupt nicht über Konsequenzen
00:41:45: angeht.
00:41:45: Genau, ich auch nicht.
00:41:47: Null.
00:41:47: Wenig.
00:41:48: Weniger.
00:41:49: Du, Weniger.
00:41:49: Ja,
00:41:51: du, die waren es damals auch schon mehr bewusst.
00:41:53: Auch meine Konsequenzen, auf die ich so zusteuere.
00:41:55: Ja.
00:41:56: Das war ja mal so, dass ich dann damals ja auch immer so Winke mit dem Zaunfall bekommen
00:42:00: habe.
00:42:01: Ja, wirklich.
00:42:02: Ich habe es immer so brutal direkt angesprochen, oder?
00:42:05: Jetzt bin ich besser.
00:42:06: Jetzt mache ich wirklich nur kleine Tänze mit dem Zaun.
00:42:10: Aber
00:42:13: ich sehe die Fahle jetzt selber.
00:42:14: Du siehst es selber ja, die Fahle?
00:42:16: Die Zaunfalle mit dem Zaunfall.
00:42:19: Ah, mmh, ja, mmh, gute Metapher, okay, ja.
00:42:23: Ähm, nee, ich, ich, ich sehe die Signale.
00:42:27: Ob ich da drauf führe, ist ja die andere Sache, aber jetzt sehe ich die auf jeden Fall früher.
00:42:30: Da
00:42:30: sind wir schon mal einen Schritt voraus.
00:42:31: Ja.
00:42:32: Und deswegen glaube ich, dass du auch mit, weil du es früher siehst, dass du auch mit Kindern anders wärst, mit einem Kind jetzt anders wärst.
00:42:37: Ja.
00:42:37: Okay, aber erzähle weiter.
00:42:38: Ähm, Dating App, dass ich da auch dann das angegeben hab.
00:42:43: Oh krass,
00:42:43: da sind wir jetzt, okay.
00:42:44: Nein, ich, da wollte ich noch was sagen und zwar, dass ich das auch dann so immer direkt geschrieben hat oder manchmal haben die dann auch gefragt.
00:42:50: Ja, ich habe gesehen, du hast Kinder, wie alt sind die?
00:42:53: So, und dann habe ich geschrieben diesen LPA.
00:42:55: Jetzt habe ich beim, jetzt habe ich auch mal so dann nachgefragt, wie findest du das?
00:43:00: Oder was denkst du darüber oder so?
00:43:01: Okay, mega.
00:43:02: Weißt du, das ist auch ein Experiment.
00:43:05: Und dann fand ich es ganz interessant, weil da hatten dann so... Und also keiner davon hatte ein Problem, sonst hätten die mich wahrscheinlich auch gar nicht erst gematcht.
00:43:17: Die Studie ist verfälscht schon mal, weil die wahrscheinlich gar nicht gematcht hätten.
00:43:21: Du hast ja nicht die gefragt, die dich nicht gematcht haben.
00:43:23: Genau.
00:43:23: Aber ja, auf jeden Fall.
00:43:24: Ich meine, ja, die haben mich sowieso gematcht.
00:43:26: Das scheinen die ja sowieso kein Problem.
00:43:29: Und dann hat der eine geschrieben, es hängt halt davon ab, ob du noch mal offen für ein weiteres Kind wärst.
00:43:35: Ah.
00:43:36: Darum geht es halt auch so.
00:43:38: Das ist nicht schlimm, wenn du Kinder hast, aber so je nachdem, manche wollen ja noch eins oder haben Kinder und wollen eben keins mehr.
00:43:45: Und das ist ja eigentlich der wichtigere Punkt, bist du offen für ein Kind.
00:43:49: Und du kaufst ja halt auch irgendwie immer den Enx-Partner mit allen.
00:43:55: Ja.
00:43:55: Der ist halt immer auch mitteil des Lebens.
00:43:57: Genau, das Gespräch hatte ich nämlich neulich mit jemandem.
00:44:01: Ich dachte ja jetzt nicht so richtig, richtig jemand, aber wir hatten schon jetzt mal drüber gesprochen und da ging es auch genau darum, so du hast den... Ex-Partner mit Anna Backe.
00:44:14: Man wird den ja nicht los.
00:44:15: Und so gut das Verhältnis auch ist oder so schlechtes Verhältnis auch ist, also irgendwie, man kann es ja gar nicht so machen, dass man, ich kenne keine einzige Person.
00:44:23: Und
00:44:23: was ist jetzt besser, wenn da so jemand der Fifty-Fifty die Kinder hat und so richtig präsent und so ein Bilderbuch, was ist denn besser für den Mann?
00:44:30: Ein Bilderbuchvater, der dann noch da ist?
00:44:32: Und
00:44:32: selbst wenn man einen Fifty-Fifty-Modell hat, wo man sagt, Man holt es von der Schule ab nur oder so, und die Eltern sehen sich gar nicht.
00:44:39: Ist dieser Mensch trotzdem ja voll präsent in dem Leben des Kindes und dadurch ja in deinem Leben, ne?
00:44:45: Ja.
00:44:46: Wobei man schon dann auch ab... Ich bin ja zum Glück jetzt auch echt so abgegrenzt, was so das Ganze... Ich kann mir vorstellen, dass es noch schwerer ist, wenn da jemand ist, der dann auch ab und zu mit ist, du zusammen noch Weihnachten feierst.
00:44:58: Es gibt ja so Leute, die richtig gutes Verhältnis zum Ex-Partner haben.
00:45:01: Schnell mal vor, es ist irgendwie auch seltsam.
00:45:04: Ich... Glaube, dass so eine Konstellation im Alter noch mal leichter ist.
00:45:11: Also ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass du, wenn du so, wenn du, keine Ahnung, sage ich, ich bin um zwanzig, ich bin um zwanzig oder so bist und dann da so ein, dass du da vielleicht irgendwie... Eifersüchtiger bist, als wenn du irgendwie viertzig bist oder vielleicht viertundvierzig.
00:45:25: Da kann ich mir irgendwie eher noch vorstellen, dass man sich dann alle zusammen an Tisch setzt und dann so auch kein Problem damit hat, zusammen Weihnachten zu verbringen.
00:45:32: Da
00:45:32: kenne ich aber auch andere, die dann so fünftig sind und ein richtiges Heck wegmachen.
00:45:37: Also es gibt ja immer, also die sind dann manchmal auch so festgefahren, dass sie dann wieder so anstrengt werden ab einem.
00:45:44: Ich glaube, es gibt alle, es gibt... Worüber
00:45:46: redest du?
00:45:46: Über wen redest du gerade?
00:45:47: Da denkst du da jemand im Kopf.
00:45:49: Ja,
00:45:49: das wusste ich ja nicht.
00:45:51: Deswegen, das kann man, vielleicht machen wir das nicht vom Alter aus, sondern von dem Person.
00:45:55: Ich glaube, das hängt dann auch davon ab.
00:45:56: Manche, das schreiben mir auch immer
00:45:58: viele.
00:45:58: Umgekehrt.
00:45:59: Wenn jetzt dein... Wie wäre es jetzt denn, wenn du jetzt jemanden kennenlernen würdest?
00:46:03: Ich dachte immer, das ist die perfekte, das perfekte Szenario.
00:46:07: Beide haben schon Kinder?
00:46:08: Ja.
00:46:09: Ja, ich hätte auch gedacht, ich... Ich lerne jemanden kennen, der schon Kinder hat.
00:46:14: Genau.
00:46:14: Und man kommt zusammen und... Aber dann stecke ich mir auch so, boah, was für eine Koordination.
00:46:20: Es ist ja für mich schon echt oft schwer, das zu koordinieren mit meinen Kindern.
00:46:26: Und dem Papa.
00:46:27: Und dem Papa.
00:46:28: Sehr schwer.
00:46:28: Und dann hätte der noch... Vielleicht auch nicht so mit einer festen Regelung, die man dann vielleicht aufeinander abstimmt, aber es muss ja dann für alle Parteien irgendwie passen.
00:46:39: Und dann
00:46:39: auch noch die Kinder untereinander, das ist auch nochmal eine Herausforderung.
00:46:41: Dann müssen
00:46:42: die sich noch verstehen, stellen wir vor, denn das ist dann jemand, der drei Kinder hat.
00:46:44: Auch
00:46:45: so Themen dann, wenn man zum Beispiel erziehungsmäßig, hatten wir auch in diesem einen Fall, wo man eigentlich der Meinung ist, dass die Mutter... das erziehungsmäßig nicht gut macht, also zum Beispiel nicht streng genug ist oder den Kindern Sachen durchgehen lässt oder irgendwie.
00:47:01: so war es und dann redet man ja auch wieder drüber.
00:47:05: Ich weiß nur noch, als wir drüber gesprochen haben in diesem einen speziellen Fall, wo dieser eine Typ dann so drüber geredet hat über wie die Erziehung ist und dann fängt man ja auch voll.
00:47:15: Klingt nicht.
00:47:17: Ach
00:47:17: so doch, ich weiß.
00:47:18: Oh, das hat aber gedauert.
00:47:20: Dann ist ja, dann redet man ja direkt auch über die Eigenheiten und die Personen immer und die ist dann nicht
00:47:24: so präsent
00:47:25: dann
00:47:26: auch.
00:47:26: Ja genau, und das ist auch komisch und dann bist du so viel mit der früheren Beziehung konfrontiert.
00:47:32: Genau, das mal, findest du es auch?
00:47:34: Ja,
00:47:34: finde ich auch.
00:47:37: Und die ist dann halt einfach immer so präsent, so wenn ich jetzt so bei Felix die Ex-Partnerin, die spielt halt sogar keine Rolle in unserem Leben.
00:47:44: Und meine anderen Experten auch nicht.
00:47:46: Aber...
00:47:48: Ja, die kaufst du dir damit ein.
00:47:50: Die sind
00:47:50: halt immer irgendwie durch das Kind immer, egal in welchem Schritt, irgendwie so mit dabei.
00:47:56: Boah, weil das Ding ist, je älter die Kinder werden, desto weniger.
00:48:00: Wenn das Baby ist, dann hast du dir halt voll an der Backe, weil es so viel du musst, du musst halt so viel besprechen.
00:48:06: Und jetzt bei mir, das Gute ist ja auch, dass ich treffe alle Entscheidungen mit den Kindern.
00:48:09: Ich streffe ja alles selber, ich kann ja alles alleine entscheiden.
00:48:11: Und die Kinder können mit dem Vater kommunizieren.
00:48:13: Genau, die haben eigene Handys, die kommunizieren selber.
00:48:16: Aber
00:48:16: trotzdem ist ja auch trotzdem noch voll viel präsent und man ärgert sich und dann macht das mit den Kindern und dann ärgert man sich, dass das passiert ist oder so.
00:48:24: Ja.
00:48:25: Also scheiße.
00:48:26: Also ganz ehrlich, besser wäre es natürlich, wenn die Situation, aber so ist nun mal das Leben, auch was, worüber Felix und ich auch oft darüber nachdenken ist, dass wir so meinen... Wir hatten das auffall auf dieses Szenario.
00:48:40: Das hatte ich in der Therapie richtig, richtig viel.
00:48:42: Wir haben in der Psychoanalyse immer übertrieben viele hypothetische Szenarien durchgesprochen.
00:48:48: Und rückwirkend betrachtet war das so krass.
00:48:52: Gut, also zum Beispiel auch so, als Felix und ich unsere On-off-Phase hatten.
00:48:56: Haben wir auch voll viel über so hypothetische Partner gesprochen und wie das dann wäre, wenn Felix so wäre oder wenn der Typ, den ich gedatet habe, wenn der so wäre.
00:49:05: Und diese ganzen hypothetischen Szenarien haben mir so viel auch immer geholfen.
00:49:11: Und auch wenn zum Beispiel jetzt Felix nicht irgendwie in allem perfekt ist.
00:49:16: weiß ich, dass diese Eigenschaften, die er hat, mir richtig viel bedeuten und mir viel wertvoller sind als andere Eigenschaften.
00:49:23: Und sowas durch diese ganzen hypothetischen Szenarien, als
00:49:26: ob ich so voll
00:49:27: viele eigentlich schon erlebt hätte.
00:49:29: Und bei den Kindern, das war auch so, dass da ging es dann auch voll oft so drum, wie das so wäre, wenn ich jetzt nicht noch ein Kind oder ein Kind mitgebracht hätte in die Beziehung und so.
00:49:38: Und wer weiß und höchstwahrscheinlich nicht oder ziemlich sicher hätten wir uns dann gar nicht so gefunden, weil ich, wenn ich jetzt sozusagen kein Kind gehabt hätte vorher.
00:49:48: ganz andere Erwartungen an Felix gestellt hätte oder an meinem Partner gestellt hätte und ganz andere Ziele, Bedürfnisse, Wünsche hatte und Felix mich auch voll krass abholen konnte mit seiner Art, wie er
00:50:00: genau auch wegen deiner Erfahrungen.
00:50:02: Und das ist es, glaube ich auch und darauf wollte ich eigentlich auch hinaus, dass bei mir voll viele auch gesagt haben.
00:50:08: dass es sie nicht stört und vor allem, dass sie es auch schätzen, dass ich Mutter bin, weil ich auch nicht so wäre, wie ich bin, wenn ich das alles nicht erlebt hätte.
00:50:16: Ich bin ja nur die Person, weil ich eben Mutter.
00:50:18: Und diese Eigenschaften, die habe ich ja dadurch auch, die sind dadurch erst entstanden und die sind auch erst dadurch gewachsen, dass ich diese ganzen Scheißerfahrungen gemacht habe und so viel gelernt habe aus diesen Erfahrungen, das macht mich ja alles zu dem, der Person, die ich jetzt bin.
00:50:32: Und ohne meine Kinder wäre ich nicht das, was ich jetzt bin.
00:50:34: Ja, voll.
00:50:35: Und deswegen ... Das ist gut mit den hypothetischen Beispielen, weil dann wäre ich eine ganz andere Person, wo wären wir dann jetzt?
00:50:43: Wer wären wir jetzt?
00:50:45: Es ist so spannend, darüber nachzudenken.
00:50:47: neulich, meinte Felix auch, weiß ich gar nicht, wir haben uns gefragt, das können wir auch mal beantworten, was wir beruflich machen würden, wenn wir nicht den Job hätten, den wir jetzt gerade haben.
00:50:59: Und dann meinte er auch so, er hatte bei irgendwie so einem Lederjagd... Liederjacken hat er so geliebt.
00:51:05: Da hat er Bewerbungsgespräch und das war in Düsseldorf.
00:51:08: Und das war, stand dann so die Frage, Berlin oder Düsseldorf, so wieder angestellten Verhältnis nach Düsseldorf oder so Selbstständigkeit, Musik nach Berlin.
00:51:17: Und guck mal, diese eine Entscheidung, die er da getroffen hat, und ich glaube, er hat dann eine Absage bekommen in Düsseldorf.
00:51:22: Schau mal vor, er hätte keine Absage bekommen.
00:51:25: Und dann, wir haben uns gar nicht über den Wickel laufen.
00:51:28: Ja, so ist das.
00:51:30: Die ganzen Wege führen uns ja dahin.
00:51:32: Irgendwie
00:51:33: verrückt, oder?
00:51:33: Das ist total
00:51:34: verrückt, aber schön.
00:51:35: Was hättest du für ein Job, wenn du jetzt nicht Influencerin wärst?
00:51:40: Ich wäre auf jeden Fall selbstständig.
00:51:42: Ich hätte nicht irgendeinen normalen Job.
00:51:45: Ich weiß ja, dass ich immer alles so geliebt habe rund um Fotografie und Videografie.
00:51:49: Ich glaube, ich wäre so Videografin oder so, dass ich irgendwo vielleicht auch unten filmen.
00:51:53: So, weil ich habe ja damals auch als Kompassin, ich hatte es ja immer so mega spannend, was die da gemacht haben mit den Kameras.
00:51:59: Also irgendwas hinter der Kamera.
00:52:01: So was hätte ich mir vorstellen können.
00:52:03: Ja.
00:52:03: Oder nach Marketingagentur.
00:52:05: Ja, auch.
00:52:06: Es ist ja auch viel mit Kameras.
00:52:07: Ja.
00:52:08: Es ist ja auch so Designkamera.
00:52:10: Ja.
00:52:11: Und du?
00:52:13: Hätte alles sein können.
00:52:15: Hm.
00:52:16: Was würdest du denn sagen, wo ich gelandet wäre?
00:52:22: Hm.
00:52:22: Oh, das ist ganz schwierig.
00:52:23: Hast du was im Kopf?
00:52:24: Null, deswegen.
00:52:25: Ich weiß es nicht.
00:52:26: Ich weiß es auch nicht bei dir.
00:52:28: Es hätte sich auch in alle Richtungen irgendwie reinfuchsen können.
00:52:32: Ich glaube jetzt nicht.
00:52:33: Hätte auch so was... Ich sehe gar nicht geplant.
00:52:38: Wie da in seinem Garten hockst du so eine Gärtner-Show.
00:52:41: Hast du da keine Ahnung?
00:52:42: Show?
00:52:44: Ja, also Tele-Shopping für Garten-Equipment.
00:52:49: Ich
00:52:49: bin halt auch so eine Überraschungspackung, ne?
00:52:51: Also deswegen, ich weiß gar nicht...
00:52:53: Das hätte doch auch Rechtsanwälteln sein können.
00:52:55: Das könnte
00:52:55: auch sein, dass ich so einen Stein auf einmal auf der Straße finde, den schön finde und auf einmal habe ich so einen Hyperfokus auf Steine und auf einmal so, man weiß es einfach nicht.
00:53:02: Was hatten wir schon alles für Ideen, womit man also dahinter vieles bei rumkommen könnte oder so?
00:53:08: Ja, du hattest auch unten... So Immobilien, so es hätte, ich glaube bei dir ging es auch nicht um irgendeine Leidenschaft, die du so von Hause aus mitbringst, sondern darum wurde ich der Wind hinwählt, weil du so Gelegenheiten nutzt und ob so die die Möglichkeiten siehst und dann auf der Welle so mit surfs, was sich gerade so ergibt.
00:53:29: Deswegen hängt es viel davon ab, welche Menschen du getroffen hättest und die hätten dich dann so auf irgendein Fahrt gebracht.
00:53:36: Spannender Gedanke, ja.
00:53:38: Ich muss sagen, dass ich jetzt merke, also wenn ich fertig bin mit dem Haus,
00:53:42: ich
00:53:43: würde, also ich habe wieder meine unfassbar heftige Leidenschaft für Einrichtungen entdeckt.
00:53:50: Also ich würde irgendwie richtig gerne, ich weiß auch nicht, ich bin auf einem komischen Trip, ich freu mich so doll, wenn wir jetzt mal wieder ins Haus kommen.
00:53:59: Ich habe das ja gar nicht richtig gezeigt, aber... Das ist so krass, das zu sehen.
00:54:03: Guck mal, ich hab mir so tausend Sachen, Kaya, so das Fensterbrett, der Griff vom Fenster,
00:54:09: die
00:54:09: Farben vom Fenster, die Farben von den Steckdosen, den Lichtschaltern, die die Zage der Türrahmen mit den Fußleisten zusammen mit dem Stuck der Wandfarbe, mit dem Boden und den Möbeln.
00:54:24: Weißt du, was ich meine?
00:54:25: Und das alles habe ich so jedes Stück habe ich ja einzeln für sich.
00:54:28: ausgesucht und es ist ja nichts davon, irgendwie Standard Nr.
00:54:31: Acht Fünfzehn oder sowas.
00:54:32: Und alles so sorgfältig kuratiert.
00:54:34: Und jetzt sehe ich die ganzen Sachen so aufeinander so zukommen und erfreue mich so krass daran.
00:54:41: Und ich merke das voll, dass ich habe irgendwie sowas im Kopf gestern irgendwie um ein Uhr nachts.
00:54:45: Ich habe es ja.
00:54:46: Ich
00:54:46: habe gesehen, hast du noch gestritten oder so.
00:54:48: Hat dich das
00:54:48: gepostet?
00:54:49: Ja.
00:54:50: Ich habe so eine Vision.
00:54:53: Ich habe dann eine Vision und Ich weiß auch nicht, was dann damit mit meinem Kopf so los ist.
00:54:59: Das gibt mir so ein Bild, das ist dann einfach da so diese Vision.
00:55:04: Und ich würde irgendwie so gerne irgendwie, ich will aber nicht mit einer Person zusammenarbeiten, sodass ich so doll auf den Geschmack von jemand anderem das eingehen muss oder sowas.
00:55:18: Aber vielleicht so im Immobilienkontext, ja keine Ahnung.
00:55:24: Ich weiß es nicht.
00:55:25: Ich
00:55:25: würde eigentlich richtig gerne mehr wieder in dieses Design so zum Beispiel Ralf Schmitz, der macht ja so Häuser.
00:55:33: Dass du dann einfach so von jemandem das Haus einrichten kannst, so wie du es
00:55:36: willst.
00:55:37: Ja, aber nicht so, also schon so fertig und dann kauft muss jemand kaufen oder
00:55:42: so was.
00:55:42: Also
00:55:43: nicht so, dass ich es für jemanden mache, das meine ich.
00:55:46: Dann kommt
00:55:46: der persönliche Geschmack noch dazu.
00:55:49: Ja, aber du kannst ja jetzt nicht ohne Ende Häuser kaufen und die dann...
00:55:52: Nee, ich sag ja auch nicht, dass ich das machen will.
00:55:55: Aber... Aber...
00:55:57: Wir müssen ja überlegen, wie wir es umsetzen können.
00:55:59: Nee,
00:55:59: das ist so... Das
00:56:00: ist so ein Tagtraum.
00:56:01: Ist ein Tagtraum und dann guck ich mal, ob es mich findet.
00:56:05: Ja, also wir haben es jetzt ins Universum rausgeschickt.
00:56:07: Ja, keine Ahnung, zum Beispiel so ein Set.
00:56:10: Oder so.
00:56:10: Weißt du, was ich meine, wo es jetzt nicht darum geht?
00:56:13: Wann war es auch Hotels ausstatten oder so?
00:56:14: Ja, sowas.
00:56:16: Ja, oder so ein... Gibt ja so Hotels, wo so jeder Raum so ein Konzept hat.
00:56:20: Genau.
00:56:20: Das
00:56:21: muss so ein richtig teures, trauriges
00:56:22: Hotel sein.
00:56:23: Hotel, ja, mit einem Konzept und einer Vorgabe, aber nicht so, dass jemand kommt und sagt, oh, die Tapete mag ich nicht, ich will zu voll gerne... Nee,
00:56:29: da darf niemand mitsprechen, aber jemand anderes muss da sein, um alles zu besorgen und einzubauen.
00:56:33: Also damit hast du nichts
00:56:34: mehr zu tun.
00:56:34: Genau, exakt.
00:56:34: Das ist nur die, die sagt, hier ist die Liste.
00:56:36: Ja.
00:56:36: Good.
00:56:37: Genau.
00:56:38: Also dieser kreative Teil, keine Ahnung.
00:56:40: Das findet dich bei mir hundertprozentig sicher.
00:56:44: Ja, so gehe ich auch irgendwie.
00:56:44: Deswegen, du bist ja okay, wo finden wir das?
00:56:46: oder wie ist es jetzt realistisch umzusetzen?
00:56:48: und so meine ich das gar nicht irgendwie.
00:56:51: Das findet dich.
00:56:52: Ja, keine Ahnung.
00:56:53: Aber
00:56:53: jetzt haben wir es rausgesendet.
00:56:54: Das ist der erste Schritt.
00:56:56: Okay, die Kinder kommen gleich nach Hause und du willst mich noch auf ein Event schleppen.
00:56:58: Also,
00:56:59: du musst dich noch fertig machen.
00:57:00: Ja, deswegen, ich muss doch jetzt mal ein Sekte abschieben.
00:57:02: Und
00:57:02: verabschieden wir uns.
00:57:03: Hey, was machen wir mit der anderen Folge?
00:57:05: Die müssen wir jetzt hochladen.
00:57:06: Sollen wir die jetzt hochladen?
00:57:08: Ja, wir laden die jetzt hoch.
00:57:09: Na ja, hören die doch jetzt eh nicht mehr.
00:57:12: Das ist
00:57:13: die erste, die haben wir jetzt besprochen, dass wir die hochladen.
00:57:17: Das ist ein bisschen so inceptionmäßig gerade.
00:57:21: Ciao.